Der Nutzen von Lachyoga



Heilsames Lachen / Wissenswertes aus der Lachforschung
 Weitere Ergebnisse der Lachforschung
 Die Gelotologie

  Heilsames Lachen


Lachen befreit uns insbesondere seelisch.
Ein Hauptkiller von Gesundheit und Wohlbefinden in unserer Zeit ist Stress –
Leistungsstress, Umweltstress, Angststress, Zeitstress....
Über 70 % aller Erkrankungen sind heute ursächlich auf Stress zurückzuführen.
Lachen ist ein optimales natürliches Mittel, unseren Organismus effektiv zu entspannen.
Nur wenige Minuten Lachen heitern spürbar unsere Gemütslage auf, gleichen sie aus und befähigen uns dadurch, wieder frisch und kreativ auf die Situationen des Alltags zu reagieren.
Es kann gezielt helfen, uns aus akuten emotionalen Blockaden wie Ärger, Angst oder Selbstzweifel zu lösen und Depressionen zu mildern.

Und: Regelmäßiges herzhaftes Lachen ist nicht nur die beste,
sondern gewiss auch die schönste und genussreichste Medizin.

Nebenwirkungen: Lebensfreude, Vitalität, Ausstrahlung, Attraktivität.

Was bewirkt Lachen auf der körperlichen Ebene?
 

Lachen
regt das Herz-Kreislauf-System an
fördert die Durchblutung von Körper und Gehirn
reinigt die Lunge und befreit die oberen Atemwege
stärkt und vertieft die Atmung
massiert die inneren Organe
fördert den Stoffwechsel und die Verdauung
stärkt das Immunsystem
lässt die Anzahl natürlicher Killerzellen steigen
 
um nur die wichtigsten Effekte des Lachens zu nennen.
 

Foto: Lachend entspannen

 Hier einige weitere Ergebnisse der Lachforschung
 
1 Minute kräftiges Lachen hat den Effekt von
 
 
 
10 Minuten Joggen oder Rudern
45 Minuten Entspannungstraining

Bis zu 300 verschiedene Muskeln werden bei einem Lachvorgang aktiviert und im Anschluss entspannt

  Kinder lachen oder lächeln etwa 400 mal am Tag, Erwachsene im Durchschnitt 15 mal - Depressive so gut wie nie
  Schon allein das Nach-Oben-Ziehen der Mundwinkel bewirkt, dass der Körper vom Gehirn das Signal bekommt Glückshormone (Endorphine) auszuschütten  
  Intensives Lachen (von mind.10 Minuten Dauer) kann Schmerzen lindern, indem das Schmerzempfinden hormonell gesenkt wird
  Lachen reduziert die Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol
 

Lachen fördert Kreativität und Spontaneität, sowie das Problemlösungsvermögen, da es die rechte Gehirnhälfte vermehrt stimuliert

  Lachen wirkt als natürliche Verjüngungs- und Schönheitskur durch die erhöhte Sauerstoffversorgung und verbesserte Durchblutung der Hautzellen
  Lachen macht anziehend: Ein fröhlicher, entspannter Mensch hat eine wesentlich anziehendere Ausstrahlung auf seine Umwelt als ein ernster Mensch
 

Lachen schafft Vertrauen: Einem lachenden Menschen wird mehr zugetraut und vertraut

  Lachen macht selbstbewusster und baut Hemmungen ab



Foto: Ja!!

 

 

Lachen drückt das „Ja“ zum Leben aus.

 

Das Leben will, dass man ihm recht gibt. Wer lacht, hat dies verstanden und damit gewonnen.


 
  Gelotologie
 

Foto: Prof. Dr. William Fry
Weltlachtag 2003 in Stuttgart

 

(abgeleitet von gelos (griech.) = das Lachen)

Die Gelotologie ist die Wissenschaft vom Lachen. Sie beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Aspekten und Wirkungen des Lachens. Geprägt wurde der Begriff Anfang der 60er Jahre durch William Fry von der Stanford University in Kalifornien. Er begründete somit - gegen die ablehnende Haltung seiner Umgebung - die Lachforschung als wissenschaftliche Disziplin und begann die Wirkungen des Lachens zu untersuchen.

Mitte der 70er Jahre machte in den USA der Wissenschaftsjournalist Norman Cousins auf sich aufmerksam. Er litt an einer sehr schmerzhaften Erkrankung der Wirbelsäulensubstanz mit minimalen Heilungschancen. Aus Fachberichten wusste er, wie fatal negative Gemütszustände den Heilungsprozess beeinflussen. So trat er die Flucht nach vorn an, verließ auf eigene Verantwortung die Klinik und ließ sich systematisch durch witzige Filme oder Bücher zum Lachen bringen. Er stellte tatsächlich fest, dass nach etwa 10 Minuten intensivem Lachen die Schmerzen für einige Zeit nachließen. Tests bestätigten den Rückgang des Entzündungsgrades in der Wirbelsäule. Durch diese Lachkur erholte er sich schrittweise und konnte noch viele Jahre ein normales Leben führen.
 

Bedeutend auch die Untersuchungen des Psychoneuroimmunologen Lee S. Berk von der Loma Linda University in Kalifornien, der mit seinen MitarbeiterInnen die positive Wirkung des Lachens auf das Immunsystem nachgewiesen hat: Lachen aktiviert natürliche, körpereigene Killerzellen, die virale Infektionen, Tumorzellen und Krebserkrankungen bekämpfen können.
Einige weitere Lachforscher hinsichtlich des für Leib und Seele heilsamen Lachens sind der Arzt und Clown Patch Adams, Prof. Frank Farrelly, Dr. Paul E. McGhee, Dr. Michael Titze und Dr. Madan Kataria.
 
Weiterführende Informationen siehe  www.humor.ch

 

Kontakt: Anne Rauch, Berlin    Fon/Fax:  +49 (0)30 / 626 83 97   e-mail: lachyoga@gmx.de

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